STUVA
Sanierung und Aufstockung eines Bürogebäudes

Die STUVA e.V. (Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen) ist eine international tätige wissenschaftliche Forschungseinrichtung. Sie besteht aus den drei Bereichen Tunnelbau und Bautechnik, Verkehr und Umwelt sowie Sicherheit und Brandschutz, die in einer Liegenschaft untergebracht sind. Neben den drei Versuchshallen unterschiedlicher Bauzeit befindet sich direkt anschließend das in den 1970er Jahren errichtete, zweigeschossige Bürogebäude mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.000 m². Ohne Barrierefreiheit und mit alten Sanitäranlagen, schlechtem Schall- und Wärmeschutz ist der Bürobau nun „in die Jahre gekommen“. Auch aufgrund der bestehenden gestalterischen Mängel und der vorherrschenden, nicht zeitgemäßen Innen- und Außenwirkung entspricht das Gebäude nicht mehr den Ansprüchen an moderne und zeitgemäße Bürogebäude. Es wurde deshalb von der STUVA entschieden, in einem ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie für das Bürogebäude erstellen zu lassen, in welcher die Gesamtproblematik inhaltlich umfassend/gesamtheitlich untersucht und bauliche Verbesserungsmaßnahmen samt deren Kosten etc. aufgezeigt und zur Entscheidung vorgelegt werden sollten. Es sollten hierbei drei Varianten untersucht werden:
1. Renovierung des Bestandsgebäudes,
2. Revitalisierung und Umbau des Bestandsgebäudes,
3. Abriss und Neubau.
Unser Büro konnte sich im Wettbewerb gegen vier andere Büros durchsetzen. Nach eingehenden Voruntersuchungen, Analysen und statischen Berechnungen kam man zu dem Schluss, dass weder die Revitalisierungs- noch die Abriss- und Neubauvariante aufgrund der Kosten-/Nutzenbetrachtung eine adäquate Lösung darstellen. So wurde die Idee entwickelt, einen Teilbereich der Halle 3 abzubrechen und an dieser Stelle einen viergeschossigen Neubau mit ca. 1000 m² Nutzfläche zu platzieren. Dies geschah nicht zuletzt vor dem Hintergrund, keinen teuren und aufwändigen Umzug organisieren zu müssen und während der Bauzeit in der Nähe der Versuchseinrichtungen weitgehend ungestört weiterarbeiten zu können. Der Neubau ist so konzipiert, dass zum einen natürlich alle heutigen Anforderungen der STUVA an ein Bürogebäude mit eigenem Konferenzbereich erfüllt werden können und zum anderen aber auch ein barrierefreier Zugang zum Altbau möglich ist. Nach Fertigstellung des Neubaus und vollzogenem Umzug soll der Altbau dann renoviert, mit einer neuen Fassade, Fenstern und Haustechnik ausgestattet werden, sodass sich zusätzliche vermietbare Flächen in einem repräsentativen Umfeld ergeben.

Projektdaten

Ort: 
Mathias-Brüggen-Straße 41 - Köln
Kategorie: 
Arbeiten
Forschung
Leistungen: 
Generalplaner
Kooperationspartner: 
Fertigstellung: 
ca. 2018
Bauherr: 
Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V. STUVA
Flächen: 
1.961m² (Nutzfläche)